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IBE - Institut für medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie

Haematosys

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Das IBE ist Partner im Verbundantrag HaematoSys - “Systembiologie der Hämatopoese und hämatopoetischer Neoplasien“, gefördert durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Ansprechpartner: Ulrich Mansmann

Beteiligte Mitarbeiterin: Vindi Jurinovic

Im interdisziplinären Konsortium Haematosys haben sich Partner aus führenden klinischen hämatoonkologischen Studiengruppen, Pathologen, Genetiker, Zellbiologen sowie Mathematiker, Statistiker und Bioinformatiker zusammengeschlossen. Ziel ist die Entwicklung neuer prädiktiver Modelle der Blutbildung und Modelle für zwei hämatopoetische Neoplasien, der Chronisch Myeloischen Leukämie [CML] sowie den B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphomen. Die Modelle sollen zu einem besseren Verständnis der Prinzipien der Gewebsorganisation und zu optimierten Therapiekonzepten führen.

Koordination: Prof. Dr. Markus Löffler, Institut für medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie, Leipzig

Kurzbeschreibung des Verbundantrages innerhalb der BMBF Förderaktivität “Medizinische Systembiologie – MedSys”

Maligne hämatologische Neoplasien welche von verschiedenen Zellstufen des Knochenmarks ausgehen können (z.B. Leukämien und Lymphome) stellen häufige, für den Patienten schwerwiegende Erkrankungen dar. Zwar stehen verschiedene krankheitsspezifische Behandlungsoptionen, wie z.B. zytotoxische Polychemo- und Antikörpertherapien, Knochenmarks- bzw. Stammzelltransplantationen oder auch der Einsatz von Tyrosinkinasehemmern zur Verfügung, jedoch sind diese zum Teil aufgrund von Nebenwirkungen insbesondere auf die normale Hämatopoese (z.B. Zytostatikabehandlung) limitiert bzw. mit einem hohen Komplikations- bzw. Mortalitätsrisiko (z.B. Knochenmarkstransplantationen) behaftet. Die Optimierung bestehender Therapieschemata bzw. die Entwicklung neuer effizienter und sicherer Behandlungsstrategien stellen daher wichtige Ziele dar.

Projektstruktur

Dies kann durch den Einsatz mathematischer Modelle und darauf basierender Computersimulationen in erheblichem Maße unterstützt und forciert werden. Bisher existieren jedoch keine quantitativen Modelle, die die Blutbildung und die auf sie wirkenden Einflussfaktoren im physiologischen Zustand und unter krankhaften oder therapiebedingten Störungen umfassend beschreiben.

Im interdisziplinären Konsortium „Haematosys“ haben sich daher Partner aus führenden klinischen hämatoonkologischen Studiengruppen, Pathologen, Genetiker, Zellbiologen sowie Mathematiker, Statistiker und Bioinformatiker zusammengeschlossen, um neue, prädiktive Modelle der Blutbildung und Modelle für zwei hämatopoetische Neoplasien (chronisch myeloische Leukämie [CML] und B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphome) zu entwickeln, die zu einem besseren Verständnis der Prinzipien der Gewebsorganisation und zu optimierten Therapiekonzepten führen sollen. Diese Hoffnungen werden bestärkt durch die Erfolge bereits existierender Modelle für die Chemotherapie bei Hodgkin-Lymphomen, bei denen Modellvorhersagen zu einer bedeutenden Verbesserung der Therapiestandards führten ((Diehl, Hasenclever, Löffler et al NEJM 2003). Basierend auf bereits etablierten Kooperationen und den dort vorliegenden, umfangreichen Datensätzen fokussiert das Konsortium seine Aktivitäten auf drei Hauptziele, welche in drei Arbeitspaketen (Work packages, WP) 1-3 verfolgt werden.

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