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Studium

Der Masterstudiengang in Public Health bietet ein breites Spektrum: Studierende lernen, die Gesundheit der Bevölkerung zu analysieren und die umweltbedingten und sozialen Faktoren zu erkennen, die Gesundheit und Wohlbefinden beeinflussen. Zudem erlernen sie die Entwicklung und Bewertung von Interventionen, die der Bevölkerung ein gesundes Leben ermöglichen sollen. Im ersten Semester stehen Grundlagen wie epidemiologische Methoden, Politiken und Praxis in Public Health und Forschungskompetenzen auf dem Stundenplan. Im zweiten Semester können sich die Studierenden spezialisieren und Wahlpflichtmodule belegen. Mit dem Pflichtpraktikum im dritten sowie der Masterarbeit im vierten Semester wenden die Studierenden ihre neu erworbenen Kompetenzen auf ein Thema ihrer Wahl an.

Das Programm ist gemäß den Richtlinien der Bologna-Reform aufgebaut. In vier Semestern werden 120 ECTS-Credits erworben. Alle zentralen Lehrangebote sind deutschsprachig, daneben gibt es Kursangebote in englischer Sprache.

Modulübersicht

Fahren Sie mit der Maus über ⓘ, um weitere Informationen zu den einzelnen Modulen zu erhalten.

Legende: grauer Rahmen = Pflichtmodul; grüner Rahmen = Wahlpflichtmodul im M.Sc. Public Health; roter Rahmen = Wahlpflichtmodul im M.Sc. Epidemiology (Wahlpflichtmodule des M.Sc. Epidemiology können auch im M.Sc. Public Health belegt werden - und umgekehrt)

1. Semester2. Semester3. Semester4. Semester
Biometrie (9 ECTS) Biometrie (6 ECTS) Praktikum (24 ECTS) Masterarbeit (30 ECTS)
Epidemiologie 
(6 ECTS)
Epidemiologie (3 ECTS)
Public Health Kernkompetenzen
(12 ECTS)
Prävention und Gesundheitsförderung (12 ECTS) Advanced Methods in Epidemiology (6 ECTS)
Gesundheitssystemforschung
und -ökonomie (12 ECTS)
Applied Epidemiology (6 ECTS)
Sozial- und Verhaltenswissenschaften
(6 ECTS)
Medical Informatics and Regulatory Issues in Clinical Resarch
(6 ECTS)
Global Public Health (9 ECTS)
Qualitative Methoden (6 ECTS)
MeMPE University 2.0 (3 ECTS)
Public Mental Health (3 ECTS)
Health Care Research (3 ECTS)
Recent Developments in Biostatistics (6 ECTS)
Health Communication (6 ECTS)
Applied Statistics in Epidemiology (6 ECTS)
Epidemiology of Diet & Lifestyle Factors (6 ECTS)

Pflichtpraktikum

Im dritten Semester des Masterstudiengangs Public Health ist ein Pflichtpraktikum (24 ECTS) von mindestens 18 Wochen vorgesehen. Das Praktikum soll einen konkreten Einblick in die Tätigkeitsfelder von Public Health geben. Studierende lernen verschiedene Institutionen des Fachgebiets kennen, werden aktiv in deren Arbeitsabläufe (Feldarbeit, konzeptionelle Aufgaben, Datenerhebung etc.) und Projekte eingebunden und bearbeiten umschriebene Themenfelder.

Die Praktikumsplätze werden durch kooperierende Forschungseinrichtungen und Institutionen zur Verfügung gestellt. Wenn sich Studierende selbstständig einen Praktikumsplatz suchen, wird dies gefördert und unterstützt. Es besteht die Möglichkeit das Praktikum an in- oder ausländischen Institutionen (z.B. Pettenkofer School of Public Health, Helmholtz Zentrum, LGL, OECD, WHO etc.) zu absolvieren. Der/die Studierende ist für die Finanzierung selbst zuständig.

Praktika_Schwerpunkte

Tätigkeitsbereiche der Pflichtpraktika: Die Größe der Kreise spiegelt die Studierendenzahl anteilsmäßig wider.


International

Im Rahmen unseres Masterstudiengangs Public Health wird auch der internationale Austausch gefördert. Studierende haben sowohl die Möglichkeit das Pflichtpraktikum im Ausland zu absolvieren, als auch ein zuätzliches Auslandssemester über „Erasmus+“ durchzuführen. Im Falle eines Auslandsaufenthalts werden verschiedene Stipendien und Fördermöglichkeiten vorgestellt, auf die sich die Studierenden bewerben können.

Weltkarte_PH 

Länder, in denen unsere Studierenden ihr Pflichtpraktikum bisher ableisteten (Stand: August 2020)

Hinsichtlich eines Auslandssemesters über „Erasmus+“ bestehen im Fachbereich Public Health derzeit Kooperationen mit den folgenden Universitäten:

  • Universität Tromsø / Norwegen (Unterrichtssprache Englisch)
  • Universität Bordeaux Segalen / Frankreich (Unterrichtssprache Französisch)

Weitere Informationen zum Erasmus-Programm der LMU finden Sie hier.

Es bestehen zahlreiche weitere Programme und Fördermöglichkeiten an der Medizinischen Fakultät und der LMU München.

EUGLOH – European University Alliance for Global Health

Im Verbund mit den Universitäten Paris-Saclay (Frankreich), Lund (Schweden), Porto (Portugal) und Szeged (Ungarn) hat sich die LMU erfolgreich um die Einrichtung eines Europäischen Universitätsnetzwerks beworben. Unter dem Titel „EUGLOH – European University Alliance for Global Health“ werden gemeinsam interdisziplinäre Aktivitäten insbesondere in Studium und Lehre rund um das Thema „Global Health“ ausgearbeitet. Die fünf Universitäten aus verschiedenen Regionen der Europäischen Union ergänzen sich dabei in ihren Expertisen aus einer breiten Spanne verschiedener Fachbereiche, die zum Themenkomplex der Allianz „Global Health“ beitragen werden. Ab 2021 soll das Programm „Europäische Netzwerkuniversitäten“ dann im Rahmen des neuen Erasmus-Programms weiter ausgebaut werden. Weitere Informationen zu EUGLOH finden Sie hier.